Verfasst von: janniadfontes | 3 März 2009

Was noch alles passiert ist…

Es hat ja lange gedauert, bis ich dazugekommen bin, aber jetzt endlich werde ich einen Kurzüberblick über das geben was hier bis Weihnachten passiert ist.

Da die meisten nicht israelischen Studenten hier aus den USA kommen, waren die nächsten zwei “Höhepunkte” Halloween und Thanksgiving. Halloween ist nicht wirklich mein Fall, wir haben den Abend im kleinen Kreis begonnen und zusammen gekocht und sind später dann noch auf die Halloweenparty hier im Student Village gegangen. War ein ganz netter Abend im gesamten, gehört aber nicht zu den besten. Thanksgiving war dann schon eher was für mich – genau natürlich, wegen dem guten und reichlichen Essen. Am eigentlichen Thanksgiving Day wurden Anja, Kati und ich von einem befreundeten Ehepaar – Jay und Valerie – zum traditionellen Thanksgiving Dinner eingeladen. Natürlich mit allen Schmankerln, die dazugehören: Truthahn mit Stuffing, Süßkartoffelpüree, mit Reis gefüllten Süßkartoffeln, Salat, Pekan Pie und Pumpkin Pie… Ein wirklich wunderbares Essen, bei dem wir uns alle ziemlich den Bauch voll geschlagen haben. Am nächsten Abend war ich noch mal zum Thanksgiving Dinner eingeladen, diesmal aber hier bei uns im Student Village und weniger feudal, der Truthahn war nur noch ein Hühnchen, nichtsdestotrotz nicht weniger lecker.

Am ersten Adventswochenende war ich in der Altstadt auf dem Weihnachtsmarkt der Erlöserkirche. Keine so gute Entscheidung, da mir da klar wurde, wie viele Kleinigkeiten aus der Vorweihnachtszeit man hier in Israel nicht bekommt. Oder wenn man sie dann doch bekommt, wie eben auf dem Weihnachtsmarkt, kostet eine 500 g Packung Lebkuchen gleich mal 10 €. Aber ganz konnte ich der Versuchung doch nicht widerstehen und habe mir dann immerhin eine richtiges !!! Wienerle mit Toast geholt.

Am zweiten Adventswochenende haben Deborah, Corinna – zwei befreundete Amerikanerinnen – und ich gute deutsche Plätzchen gebacken. Zwei anstrengende und schöne Tage, die mir eine süße Woche beschert haben, bis ich die Plätzchen alle aufgegessen hatte.

Soviel zu den außergewöhnlichen Sachen, die im vergangen Jahr passiert sind. Nebenbei – vielleicht sollte ich das mal anmerken – geh ich natürlich auch noch in die Uni. Darüber habe ich nämlich noch nicht viel verlauten lassen. Am Anfang war es schon schwer die Seminare in der Uni zu überstehen, da sie immerhin 60 Minuten länger sind als die Seminare, die ich bisher von Deutschland her gewöhnt war. Und zum anderen sind sie in Englisch mit dem ich glücklicherweise von Woche zu Woche weniger Probleme habe. Wenn ich nicht gerade in der Uni sitze oder ab und zu mal lerne, genieße ich meine freie Zeit hier auf jeden Fall sehr.


Antworten

  1. Halloween nicht mögen? versteh ich immer noch nicht :/


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